Welchen Einfluss hat Ernährung auf die Potenz? Erektionsprobleme mit gesunden Lebensmitteln bekämpfen!

Die erektile Dysfunktion, auch bekannt als Impotenz, ist die anhaltende Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion bzw. eine befriedigende sexuelle Leistung zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

Die Ursachen dafür können sehr vielfältig sein, aber in vielen Fällen spielt ungesunde Ernährung eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Erektionsstörungen.

Wir haben uns mit Geburtshelfern, Gynäkologen und Spezialisten für Unfruchtbarkeit unterhalten, um die Auswirkungen von Nahrung und Ernährung auf die erektile Dysfunktion besser zu verstehen.

Wie kommt es zu einer erektilen Dysfunktion?

Erektile Dysfunktion ist eine sehr häufige Erkrankung. Schätzungen zufolge erkranken 50 % aller Männer zwischen 40 und 70 Jahren an Impotenz. Die Ursachen können sowohl physischer als auch psychischer Natur sein.

Erstere wird durch eine Verengung der Blutgefäße, die zum Penis führen, hervorgerufen und ist am häufigsten mit hohem Blutdruck, hohem Cholesterinspiegel, Diabetes, hormonellen Problemen und Verletzungen oder Operationen verbunden.

Zu den psychologischen Ursachen können psychische Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen gehören. Auch Beziehungsprobleme können erektile Dysfunktion fördern.

Kann ungesunde Ernährung die erektile Dysfunktion beeinflussen?

Bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Risiko, an erektiler Dysfunktion zu erkranken, nachweislich erhöhen.

Da die erektile Dysfunktion durch Probleme im Blutflusse verursacht wird, müssen deine Blutgefäße sich in einem guten Zustand befinden.

Durch den Verzehr gesunder Nahrungsmittel wird das Risiko für Gefäßprobleme, die durch hohen Cholesterinspiegel, hohen Blutzucker, hohe Triglyceridwerte oder Fettleibigkeit verursacht werden, deutlich reduziert.

Übermäßiger Alkoholkonsum kann ebenfalls das Risiko erhöhen, eine erektile Dysfunktion zu erleiden und bereits bestehende Symptome verschlimmern. Wenn du regelmäßig trinkst und mit Potenzproblemen zu kämpfen hast, solltest du versuchen, deinen Konsum zu reduzieren oder ganz aufzugeben.

Welche Lebensmittel sind potenzfördernd?

Gesunde Lebensgewohnheiten, wie sie zur Vorbeugung von Herzkrankheiten empfohlen werden, sind nützlich um die Entstehung einer erektilen Dysfunktion zu verhindern.

Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind allesamt Lebensmittel, die das Risiko einer erektilen Dysfunktion verringern können. Der Verzehr von rotem Fleisch, vollfetten Milchprodukten, zuckerhaltigen Lebensmitteln oder Getränken und Lebensmitteln mit übermäßig ungesunden Fetten fördert dagegen die Entstehung von Erektionsstörungen.

Insbesondere die mediterrane Ernährung (Fisch, Olivenöl, viel Gemüse und Kräuter) wird mit einer geringeren Prävalenz von erektiler Dysfunktion in Verbindung gebracht.

Abgesehen davon, kann regelmäßige Bewegung auch dabei helfen, Impotenz vorzubeugen.

Wann werden die Ergebnisse der gesunden Ernährung sichtbar sein?

Wie lange es dauert bis die Ergebnisse einer Ernährungsumstellung zu sehen sind, hängt ganz vom Individuum ab. Der Schweregrad der erektilen Dysfunktion vor der Ernährungsumstellung und andere Gesundheitsprobleme haben ebenfalls einen großen Einfluss darauf.

Wenn du absolut keine Veränderung feststellen kannst, solltest du eventuell andere Faktoren deines Lebensstils in Betracht ziehen. Rauchen und übermäßiger Alkohol- oder Drogenkonsum können sich ebenfalls negativ auf die Potenz auswirken.

Vereinbare am besten einen Termin mit deinem Hausarzt, um weitere Ursachen und Behandlungsmethoden zu besprechen.

Fazit: Achte auf deine Gesundheit

Es ist wichtig zu beachten, dass die erektile Dysfunktion möglicherweise ein Zeichen für eine Grunderkrankung oder ein gravierendes Gesundheitsproblem sein könnte.

Wenn du nach einer Ernährungsumstellung weiterhin an erektiler Dysfunktion leiden solltest, kann es nicht schaden, einen Termin bei deinem Hausarzt zu vereinbaren und dich auf alle möglichen Ursachen untersuchen lassen.

Eventuell wird er dir bestimmte Medikamente gegen deine gesundheitlichen Probleme verschrieben oder die Einnahme von Potenzmitteln empfehlen.

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